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Untersuchungen zum Einfluss der persönlichen Konstitution von Sehphysiologie und Sehpsychologie auf die Rezipierbarkeit von Signalen

Projektbeschreibung

Die Erforschung der Lesbarkeit von sprachlichen Zeichen ist Gegenstand unterschiedlicher Disziplinen. Abhängig davon, was in den einzelnen Perspektiven unter Lesbarkeit verstanden wird, können unterschiedliche Einflussfaktoren identifiziert werden.

Aus psychophysiologischer Perspektive beginnt der Leseprozess mit spezifischen Umwandlungsprozessen des auf die Netzhaut treffenden Lichts. Unter Rezeption wird hier insbesondere die visuelle Wahrnehmung und Interpretation der Reizsignale verstanden.

Unter diesem Gesichtspunkt müssen, bei einer nutzerfreundlichen Gestaltung, insbesondere die physiologischen und kognitiven Voraussetzungen der Zielgruppe berücksichtigt werden.

Dabei kann die typografische Gestaltung von Medieninhalten einen erheblichen Einfluss auf die Intensität des Signals und damit auf die visuelle Erkennbarkeit haben.

Ziel des Teilprojektes ist es, unterschiedliche Perspektiven der Lesbarkeitsforschung zusammenzuführen und Lesehemmnisse, die sich auf das Leseverhalten von Menschen unterschiedlicher Altersgruppen auswirken können, aufzuzeigen.

Auf Basis einer Meta-Analyse werden Untersuchungen durchgeführt, die einen Beitrag zur barrierefreien Rezeption von Medieninhalten leisten.

Dabei werden die gewonnenen Erkenntnisse in einem Leitfaden für eine generationsadäquate Typografie zusammengefasst. Dieser beinhaltet Handlungsempfehlungen vor allem für die Bereiche Buchproduktion und Verpackungsdesign.

Mitarbeiterin

Saskia Kraft

Letzte Änderung: 28.2.2014
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